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Die Katholische Seite im Mai 2016

Die Katholische Seite.bild

 

 

 

Guter Gott!
Schenke uns Kraft und Ausdauer bei uneseren Tätigkeiten. Schenke den Verantwortlichen in Politik Staat und Gesellschaft weise Entscheidungskompetenz.
Darum bitten wir Dich
Amen!

Aus gegebenem Anlass.

Um Gottes willen! Wie oft haben wir uns diese Frage in der letzten Zeit gestellt? Voller Sorge blicken wir auf das, was wir vor uns haben. Voller Sorge auf unsere Umwelt, auf unsere Mitmenschen, auf dieses Land, auf unsere Gesellschaft, auf unsere Kultur. Wie wird es weitergehen? Warum gibt es nur mehr ein Thema – zumindest scheint es so. Haben wir keine „eigenen“ Probleme?
Ich sehe es nicht als meine Aufgabe Wahlempfehlungen abzugeben – im Gegensatz zu anderen –, und diesen Fehler möchte ich nicht begehen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass wir nicht vergessen dürfen Mensch zu sein, und auch so handeln.
Wenn wir das Thema Grenzzaun betrachten, und die 2 Möglichkeiten: Grenzzaun auf oder zu, so fällt hoffentlich folgendes auf: Das Problem wird durch den Zaun nicht gelöst nur verdrängt. Wenn wir den Zaun öffnen so kommen Menschen zu uns, mit ihren Sorgen, Ängsten, Nöten, Erfahrungen, mit ihrem Menschsein. Wenn wir den Zaun schließen was erreichen wir damit? Die Menschen kommen nicht zu uns. Aber haben wir das Problem gelöst? Nein! – Wir haben das Problem nicht gelöst, sondern im wahrsten Sinn des Wortes abgeschoben. Soll sich doch jemand anderer darum kümmern.
Ist das nicht zu einfach, das Problem abzuschieben? Haben wir nicht eine gewisse Verantwortung für unsere Brüder und Schwestern in Not? Liebt einander, helft einander, teilt miteinander euer Brot. Liebt einander, helft einander, dann helf‘ ich euch in jeder Not. So heißt der Titel eines bekannten Kirchenliedes.
Ich wundere mich immer wieder über die Art und Weise wie unseren verfolgten Brüdern und Schwestern geholfen wird. Offensichtlich muss man sich fürchten zu sagen, dass man verfolgten Christinnen und Christen helfen möchte – Warum nicht allen ist ein Argument das oft noch im selben Atemzug zu hören ist. In einigen Ländern dieser Erde ist es sogar sehr gefährlich zu sagen, dass alle Menschen gleich viel wert sind. Gottseidank ist es dies hierzulande nicht.
In Mt25,40b. steht folgender Satz: „Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“
Was ist aber mit meinen Brüdern (und Schwestern) gemeint? Vielleicht müssen wir hier einen Blick in den Schöpfungsbericht werfen bis an jene Stelle, an der es um Adam und Eva geht. Somit sind wir im biblischen Sinn wohl alle Brüder und Schwestern.
Oft muss ich mich ärgern, wenn ich Nachrichten in welcher Form auch immer lese oder höre. Und vielen von uns geht es so. Es könnte uns Aussagen entlocken, über die man dann im Nachhinein in einer stillen Stunde nachdenkt. „Die Ausländer, Die Flüchtlinge, …“ und meistens kommen in diesen Sätzen viele Vorurteile vor, wovon einige auch für gewisse stimmen.
Wenn wir an die Entstehung des Christentums denken? Wie hat es begonnen? Es haben Menschen vorgelebt. Und genau hierfür haben wir jetzt wieder Gelegenheit, unsere Kultur zu vermitteln. Dafür braucht es keinen „Wertekurs“. Aber es benötigt eine gewisse Akzeptanz auf beiden Seiten, die nicht zur vollständigen Selbstaufgabe einer Seite führen kann. Die Freiheit eines Menschen endet dort, wo die des nächsten beginnt.

In allem Ärger, und in allen Sorgen dürfen wir eines nicht vergessen. Es geht hier nicht um Dinge, sondern um Menschen. Um Menschenleben. Handeln wir auch so.

 

 

 

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Die Katholische Seite 2015 – Advent

 

 

 

 

 

Titelbild Die Katholische Seite im Advent

Guter Gott!
Gib uns Zeit!
Zeit für Ruhe!
Zeit für Frieden!
Zeit für unsere Mitmenschen!
Zeit für uns!
Zeit für so viele(s), an das bzw. an die wir besonders denken!
Zeit für Dich!

Amen.

Liebe Mitchristinnen, Liebe Mitchristen!
Liebe Leserinnen und Leser!

Ich darf im Rahmen des Blogoezese- Adventkalenders den 7. Dezember übernehmen. Viele wertvolle Beiträge, viel Zeit, wurde und wird von den anderen Blogoezese- Mitgliedern dafür verwendet. Einen herzlichen Dank für Eure Beiträge!

Alles hat seine Zeit steht bereits in der Bibel. Advent – Die Zeit der Vorbereitung und Erwartung des Festes der Geburt Jesu. Gerade in unserer heutigen oft schnelllebigen Zeit gibt es viele die immer wieder unter dieser Zeitnot leiden. Wenn wir in uns gehen, wofür haben wir Zeit? Wofür verwenden wir diese Zeit? Könnten wir mit dieser Zeit nicht noch so viel tun? Doch was tun wir wirklich mit der Zeit?

Wir können viele Zeitmanagement-Kursangebote wahrnehmen, um zu lernen wie wir die Zeit einteilen können, wie wir strukturiert vorgehen können, und wie Zeit am effektivsten Nutzen können, doch kann uns dies wirklich jene Zeit geben, die wir für uns selbst brauchen, die wir für andere Menschen brauchen.

Es gibt Ereignisse in unserem Leben, die wir nicht planen können, die wir nicht durch Zeit managen können, egal wie viel wir planen, und es gibt Situationen, in denen wir Zeit für uns brauchen, in der wir nicht immer für alle verfügbar sein wollen. – Auch wenn dies durch Smartphones immer schwieriger ist und wird.

Ein Sprichwort besagt: Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich. Nehmen wir uns die Zeit, die wir für uns brauchen, nehmen wir uns die Zeit um auch einmal Danke zu sagen. Danke für all die großartigen Dinge, die in unserem alltäglichen Leben geschehen. Danke.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Dir, Uns

Eine frohe Adventzeit!

Christoph Putz

Download als PDF:

Vorhergehender Beitrag im Blogoezese Adventkalender 2015:
(6.Dezember:)
https://weihrausch.wordpress.com/2015/12/06/in-erwartung-seiner-wiederkunft/

 

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Die Katholische Seite Jänner 2015

Die Katholische Seite.bild

 

 

 

Guter Gott!
Wie oft rufen wir zu Dir in unseren Ängsten Sorgen und Nöten.
Gib uns die nötige Kraft und Ausdauer Deine Worte und Werke auch in unser eigenes Leben zu übernehmen.
Amen.

 

 

Die Botschaft Gottes zu verkünden ist zunächst die Aufgabe der Diakone, Priester, Seelsorger und vieler anderer. So könnte man meinen, dass wir uns zurückziehen können, und „die anderen“ reden lassen sollen. Doch schauen wir zunächst noch einmal genauer auf die Botschaft hin.
„Kehrt um“ so könnte man die Worte aus der Hl. Schrift betiteln, die in der Messe vom 3. So im JK (dieses Wochenende) verbreitet werden.

In unserer heutigen oftmals schnelllebigen Zeit geht ein Wechsel sehr rasch voran. Man ändert hier etwas oder dort. Stimmt diesem oder Jenem nicht mehr zu. Die persönlichen Überzeugungen können sich verändern. Vorschriften, die möchte sowieso niemand denn die Vorschriften schränken nur ein. Alles geht in eine Richtung: Freiheit. Jeder möchte die unbegrenzte Freiheit.

Doch wohin führt diese unbegrenzte Freiheit? Führt ein Zusammenleben ohne Grenzen nicht direkt in das Verderben? Mir ist hier ein Satz besonders in Erinnerung. Die Freiheit eines Menschen endet dort, wo die des nächsten beginnt.

Wo erstellen wir diesen Punkt an dem die Freiheit beginnt? Ist alles was in unserer Welt passiert immer mit der Freiheit zu argumentieren, oder bräuchte es hier nicht wieder so etwas wie eine Umkehr.

Es gibt in unserer Zeit auch Menschen, die eine Fähigkeit besitzen Menschen den Glauben wieder nahe zu bringen bzw. die versuchen Personen, die der Kirche fern stehen, Gott anzuvertrauen.

Doch sollen wir uns hier wirklich zurückziehen und jene Leute die das vermutlich besser können reden lassen? In Markus 16,15 heißt es: „Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ Hier ist die Rede von allen Jüngern, die das miterlebten. Doch eine Botschaft kann sich nur verbreiten, wenn die, denen es erzählt wurde, diese Botschaft ebenfalls verbreiten. Und so ist es auch der Auftrag Gottes an uns seine Botschaft unter den Menschen zu verbreiten. Manchmal gelingt es uns besser und manchmal schlechter. Aber letzten Endes muss sich der Mensch für Gottes Botschaft öffnen um davon ergriffen zu werden.

Kritisieren ist immer leichter als selbst tun. Die Gemeinschaft der Kirche ist genau so bunt wie das Leben. Und es gibt viele Menschen die ihren eigenen Weg versuchen Gottes Botschaft unter die Menschen zu bringen.

Ich denke hier z. Bsp.

– an den Dompfarrer von Wien, Toni Faber, der auch durch seine Aktionen Aufmerksamkeit und Kritik anzieht.

– an Gerhard Maria Wagner, der durch seine Predigten und Äußerungen immer wieder auffällt.

– an den Mönch, der im Bierkeller auf die Menschen zugeht bzw. die Leute zu ihm kommen können.

– an den einfachen Dorfpfarrer, der für die ihm anvertrauten Menschen da ist.

– an den einen Seelsorger, der immer dann da ist, wenn man ihn braucht.

– an den 70 jahre alten P. Anselm Grün, der noch immer durch seine Bücher versucht Menschen Gott näher zu bringen.

– und an viele andere.

– an unseren Bischof von Rom. (der wohl die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht)

Es gibt sicher einige die ich hier vergessen habe, oder die man noch ergänzen könnte.

Sie alle haben eines Gemeinsam, dass uns mit Ihnen verbindet. Den Glauben an Gott, und seine Botschaft für die Menschen.

 

Wenn wer von Euch/Ihnen mehr über P. Anselm Grün erfahren möchte, lesen möchte,… darf ich auf die Seite von vivat.de verweisen: http://www.vivat.de/anselm-gruen/ (für den Inhalt dort ist St. Benno Buch und Zeitschriften Verlagsgesellschaft mbH zuständig).

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Bis zum nächsten Mal

Christoph Putz

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Die Katholische Seite im Advent 2014

Titelbild Die Katholische Seite im AdventDieser Artikel erscheint im Rahmen des Blogozese-Adventkalenders.

Guter Gott!

Wie zahlreich sind deine Werke, die Du erschaffen hast.
Hilf uns im kommenden Jahr die Augen für das Schöne und Gute zu öffnen.
Und lass uns nicht vergessen, wo unser zu Hause ist.
Hilf uns auf deine Botschaft zu hören.
Amen.

Liebe MitchristInnen!

Kerzengraphik

Der Advent sollte für uns eine Zeit der Stille, eine Zeit des Wartens, und der Besinnung sein. Doch was ist der Advent wirklich? Eine Zeit des hastigen Eilens in die Einkaufszentren. Eine Zeit des Stresses und ganz und gar nicht besinnlich. Doch an wem liegt das?Liegt es nicht letzten Endes an uns selbst, die wir uns diesen Druck machen? Wir jammern alle, dass wir nie Zeit haben für die Stille und Ruhe, doch genau diese Zeit müssen wir uns wirklich nehmen.

Ihr/Euer
Christoph Putz

 Aus dem heutigen Hl. Evangelium

Mt 18, 12-14

In jener Zeit fragte Jesus seine Jünger:

Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte?

Und wenn er es findet – amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.

So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht.

 

Ein paar Gedanken

Ist die Botschaft des heutigen Evangeliums nicht ein riesiger Auftrag an uns, sich um jene zu kümmern, die verloren gegangen sind? Ist es nicht unsere Pflicht dort hinzusehen, wo andere lieber einen großen Bogen herumgehen? Wenn wir heute in unsere Welt, in unsere Kirche schauen, können wir viele Dinge entdecken, die wir möglicherweise anders empfinden, anders sehen. Und gerade dort, wo in der Welt Tendenzen auftreten, die uns auf einen Irrweg führen, müssen wir versuchen uns selbst, und andere auf den guten Pfad zu führen. Um diesen Weg des Guten zu finden, brauchen wir eigentlich nur eines ein offenes Herz für Gott, und ein offenes Herz für unsere Mitmenschen.

Und nun noch ein abschließendes Lied, dass die Gedanken fortsetzt.

 Downloads:

 

Die Katholische Seite 9. Dezember Advent 2014 (PDF Datei)

Zum Abspielen auf den Pfeil klicken

Die Katholische Seite Advent 2014 mp3 (MP3Datei, Zum Download: Ziel speichern unter wählen)

Links für den Blogozese- Adventkalender:

Für den morgigen 10. Dezember darf ich folgenden Link veröffentlichen:
http://demut-jetzt.blogspot.de/

Übersicht:
1. Advent http://5brote2fische.de
1. Dezember http://dashoerendeherz.blogspot.de/
2 http://kalliopevorleserin.wordpress.com/
3 http://jobo72.wordpress.com/
4 http://laudasion1.wordpress.com/
5 http://lara-liest.blogspot.de/
6 http://kreuzzeichen.blogspot.com/
7 http://kephas.de
8 http://katholon.de
9 http://www.diekatholischeseite.at/wp/
10 http://demut-jetzt.blogspot.de/
11 http://mightymightykingbear.blogspot.de/
12 http://www.rosenkranz-atelier.blogspot.com
13 http://ocruxavespesunica.de/
14 http://weihrausch.wordpress.com
15 http://heikesanders.blogspot.de/
16 http://totaliter-aliter.blogspot.co.at/
17 http://jahr-des-glaubens.blogspot.de/
18 http://testimonium-gaudii.blogspot.de/
19 http://eumloquatur.wordpress.com/
20 http://kircheinderheide.blogspot.de/
21 http://rosenkranzbeten.info/
22 http://angie.kamlage-reddig.de/
23 http://medioinmundo.wordpress.com
24 http://brautdeslammes.blogspot.com

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Die Katholische Seite Februar 2014

Die Katholische Seite.bild
Liebe MitchristInnen! Liebe LeserInnen!

Nach einer längeren Pause nun wieder eine Ausgabe der Katholischen Seite. Ab jetzt übrigens wieder monatlich :)
Mit freundlichem Gruß
Christoph Putz

Religion in und mit den Medien

In letzter Zeit zeigt sich ein Bild ganz klar und deutlich. Die bösen konservativen, rückschrittlichen Kräfte gegen die guten, modernen, liberalen Mitglieder der Kirche. Dies kann man auch bei Rückblicken in das Wirken einzelner geistlicher Menschen gut erkennen. So wurde unlängst eine Dokumentation über das Wirken von Dr. Kurt Krenn gezeigt, die im Wesentlichen nur eine Aneinanderreihung schlechter Eigenschaften und Aktionen war – Eigentlich traurig, wenn man eine solche Meinungsmache voranzubringen versucht.

Man kann durchaus in einigen Punkten anderer Ansicht sein, als ein Bischof,… doch ein gewisses Maß an Neutralität sollte eine gelungene Dokumentation schon bieten. „Nie gescheut für die Lehre der Kirche auch dann einzutreten und sie zu vertreten, wenn sie nicht gleich den Applaus der öffentlichen Meinung findet“ so Kardinal Schönborn.

Die Lehre der Katholischen Kirche „eh wurscht“ es gibt ja die „Familienumfrage“

Die Familienumfrage hat klar gezeigt, dass die Menschen sich immer mehr von der Lehrmeinung der katholischen Lehrmeinung abwenden. Viele Menschen können mit vielen Punkten nichts oder nur kaum etwas anfangen – Aber warum eigentlich?

Ist hier in vielen Bereichen nicht auch die Gesellschaft Schuld weil man sich fürchten muss in einzelnen Bereichen die Dinge beim Namen zu nennen? Die „Gender-Ideologie“ wäre so ein Kapitel.

Doch wie viel Spielraum gibt es zwischen der Lehre der katholischen Kirche, und der Lebensrealität der Menschen? Ist alles was gegen die Lehre der katholischen Kirche abweicht als Sünde zu verstehen? – Dann dürfte das Ergebnis der Familienumfrage so nicht sein, und wenn es anders wäre, wäre es dann erst recht eine Sünde im Sinne einer Lüge, da das ja dann der Realität nicht entsprechen würde?

Ich gehe davon aus, dass wir uns keine übergroßen Sorgen machen müssen, um die gültige Lehre der katholischen Kirche, aber die Kirche muss sich in einzelnen Punkten genauestens mit der Hl. Schrift befassen, um daraus dann auch neue Erkenntnisse gewinnen zu können; denn was liegt dem Katechismus zu Grunde?  Ein einziges Wort: Die Bibel.

Richtet nicht damit Ihr nicht gerichtet werdet. Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden (Mt7,1-2a)

Nun noch ein Schlussgedanke: Nehmen wir uns diesen Satz als Grundlage für unsere Handlungsweise und auch als Denkanstoß. Es ist immer wieder eine große Herausforderung!

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Die Katholische Seite Christi Himmelfahrt 2013

DKS Mai 2013 audiodks papst groß jk ostern

Guter Gott!

Wie groß sind deine Taten?
Wie groß sind deine Werke?
Wie gehen wir damit um?
Hilf uns jeden Tag aufs neue
Deine Schöpfung zu loben
und zu preisen.

Amen

NEU: AUDIO VERSION

Liebe MitchristInnen, Liebe LeserInnen!

Heute, am 9. Dezember feiern wir Christi Himmelfahrt. Aber was ist das eigentlich, dieses Fest, 40 Tage nach Ostern. In der Zeit nach Ostern ist Jesus vielen Menschen ganz nahe erschienen, und nun ist er nicht mehr ganz so nahe bei ihnen, sondern einerseits weiter weg, aber andererseits viel tiefer im Herzen drinnen. Wir dürfen uns die Himmelfahrt nicht so vorstellen, dass Jesus eine große Treppe hinauf zum Vater gestiegen ist, oder Schnurstraks in den Himmel, wie er heute so schön blau war, hinaufgefahren ist. Nein vielmehr ist er im Himmel der Menschen, im Himmel bei Gott. Und dieser beginnt ganz sicherlich nicht über den Wolken.
Ihr Euer
Christoph Putz

Die so geliebte Sonntagsarbeit!

Es gibt viele Berufsgruppen die an ­Sonn und Feiertagen arbeiten (müssen). Denken wir hier in besonderer Weise an die Menschen bei der Polizei, bei der Feuerwehr, bei der Rettung, im Gastgewerbe und in anderen Berufsgruppen. Doch ist es wirklich notwendig, dass ein Modegeschäft an einem Sonntag aufsperrt, wie es gewisse Herrschaften fordern? Ist es wirklich notwendig an einem Sonntag Möbel zu kaufen? Muss an einem Feiertag wirklich unadressierte Werbung an die Türen gehängt werden, wie es heute passiert ist? Ist der Sonntag (Feiertag) nicht der Tag, welcher der Familie gehören soll, der Tag, an dem die Menschen wieder Zeit füreinander haben?

Die ganze Woche über bringen Eltern ihre Kinder um 7 Uhr (oder Früher) in den Kindergarten und holen es am Abend gegen 17 Uhr (oder Später) ab. Anschließend werden die Kinder schlafen gelegt. Zeit für das Leben mit den Kindern bleibt somit keine. Aber es geht ja nicht nur um die Kinder, die in jüngeren Lebensjahren sind, es setzt sich dieser „Trend“ zum Kinderabschieben immer mehr fort. Später in der Schule sind beide Eltern arbeiten, das Kind wird in die Nachmittagsbetreuung gegeben. Und ein paar Stunden bleiben den Eltern abends mit den Kindern. Die Ganztagsschule, wie sie von manchen Menschen so sehr gelobt wird, hat sehr viele durchaus bedenkliche Punkte. Die Eltern sind in erster Linie für die Erziehung verantwortlich, und in zweiter Linie müssen die Eltern auch Zeit mit ihren Kindern verbringen, auch wenn das zu verschwinden droht.

Ein Problem sind die alleinerziehenden Elternteile. Die Arbeiten müssen, um zu überleben. Ihnen sollte man Hilfe anbieten. Doch ist es notwendig, dass Kinder „abgegeben“ werden, um selbst keine Zeit mit Ihnen zu verbringen oder um selbst Karriere machen zu können?
In unserer Gesellschaft muss sich einiges ändern, wenn Kinder nicht als Last angsehen werden sollten.
Amen.
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Die Katholische Seite Februar/März 2013

Guter Gott!
Wir bitten Dich, sende der Welt einen Guten Hirten.
Wir beten für Benedikt XVI dass Gott ihm einen Ruhigen Lebensabend gibt.
Wir beten für alle Kardinäle, die die schwierige Aaufgabe haben einen guten Nachfolger zu finden.
Wir bitten Dich Guter Gott erhöre unsere Bitten.

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben an den, der von den Toten auferstanden ist! Liebe Leserinnen und liebe Leser!

Wenn ein Papst zurücktritt, dann ist dies ein sehr seltenes Ereignis, und hat sicherlich auch sie, euch verwundert. Papst Benedikt war (ist) obwohl er dem Papst Johannes Paul II sehr nahe stand, doch ganz anders gewesen. War Johannes Paul II eher ein großer Papst, der vieles in seiner Amtszeit bewirkt hat, Benedikt XVI ein, wie er es selber gesagt hat, einfacher Arbeiter im Weinberg des Herren. Benedikt XVI hat auch einige großartige Dinge vollbracht, allerdings dürfen wir die Schattenseiten auch nicht aus den Augen verlieren. Benedikt XVI hat ohne Zweifel versucht eine „Entweltlichung“ der Kirche voranzutreiben, und das ist nicht unbedingt schlecht gewesen, denn eine Kirche darf sich niemals der politischen Weltmeinung anpassen. Gottes Gesetze, Gottes Gebote gehen immer vor. Auch wenn wir manchmal den Eindruck hatten, sein Ziel lag vor dem zweiten Vatikanum, zum Beispiel die Annäherungsversuche der Piusbruderschaft, umstrittene Bischofsernennungen, so war er dennoch ein einfacher Arbeiter im Weinberg des Herren, der sich um die Kirche sorgen gemacht hat. Seine Amtszeit war auch durchzogen von verschiedensten Krisen. Das Schiff der Kirche im Sturm der Zeit gerade zu halten ist eine große Herausforderung.

Eine große Herausforderung wird auf den zukünftigen Papst zukommen. Er wird darauf achten müssen, dass er sich nicht durch den Druck von den Medien der Welt (bzw. auch der kirchlichen Medien) aus dem Amt jagen lässt. Es ist garantiert nicht einfach jetzt Papst zu werden. bzw. das Amt gut auszuüben. Beten wir dafür, dass Gott den richtigen Kardinal erwählt als Hirten der Gemeinde. beten wir dafür, dass in Wien die Diözesanreform von einem erfahrenen Kardinal fortgesetzt wird (bevorzugen würde ich, dass diese Aufgabe Kard. Schönborn fortführt, die er gut begonnen hat).
Kardinal Schönborn ist sicherlich ein Gewinn für die Erzdiözese Wien, auch wenn ich manche Fragen z.Bsp. Votivkirche anders sehe als er.

Es ist manchmal ganz interessant wenn man auf Facebook die Meinungen einzelner Leute liest; Warum wird nicht ein einfacher Katholik (ein Laie, also ein nicht Priester) Papst ,… ? Die gesamten Fragen schwimmen ungefähr auf dieser Wellenlinie 😉 .  Ich möchte versuchen darauf eine einfache Antwort zu geben.

Das Papstamt ist ein wichtiges Amt in der kath. Kirche, da es in der Nachfolge des Apostels Petrus (der Fels) seine Aufgabe ist, die Kirche als Hirte der Menschen gut zu leiten. Diese Herausforderung wir wohl gerne unterschätzt denn man sieht immer nur die Sonnenseiten jenes Amtes.

Als Papst hat man viel weniger Zeit sich um die einzelnen Menschen zu kümmern, als es z. Bsp. ein Kardinal tun kann.

Lassen wir diese Aufgabe doch denen, die mit leiten von … (einem Bistum, einem Land (Vors. der Bischofskonferenz), einem Bereich der kath. Kirche ) vertraut sind. Diese Menschen haben die meiste Erfahrung und können somit das Beste für die Kirche erzielen. Unsere Aufgabe muss bzw. soll es sein für diese(n) Mensch(en) zu beten, der diese schwierige Aufgabe erfüllen muss.
Ein Leben im Vatikan als höchster Hirte der Kirche heißt für den betroffenen ja auch, dass er eine ganz wichtige Sache nicht mehr hat, die Freiheit zu sagen: Ich gehe jetzt mal an die frische Luft (=Sicherheitsvorkehrungen,…), ich reise privat nach… .

Beten wir intensiv um einen guten folgenden Papst.

Ihr/Euer
Christoph Putz

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Die Katholische Seite Oktober 2012

Liebe LeserInnen, Liebe Leser!
Da ich derzeinicht so viel Zeit habe verweise ich für den Oktober auf die folgende Website.
www.das-ja-des-glaubens.de

(www.das-ja-des-glaubens.de)
(http://www.das-ja-des-glaubens.de/?author=14) = mein(e) Artikel

Bis bald!
Ihr/Euer

Christoph Putz

 

 

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Die Katholische Seite September 2012

„Unsere Kultur ist in die Jahre gekommen, unsere Kirchen sind groß und leer, die kirchliche Bürokratie nimmt zu, unsere Rituale und Gewänder sind pompös“

 

verstorbener Kardinal Martini

(Download als PDF (rechtsklick „Ziel Speichern unter“))

Liebe Mitchristinnen, liebe Mitchristen!
 Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Die Kirche vermittelt leider nach außen hin oft einen falschen Eindruck. Ich habe in dieser Ausgabe das Zitat des verstorbenen Kardinal Martini genommen, da es uns zum Nachdenken anregen sollte. Sehen wir uns die einzelnen Aussagen  etwas genauer an.

Unsere Kultur ist in die Jahre gekommen:

Ist es wirklich die Kultur, die in die Jahre gekommen ist? Sind es nicht eher wir, die wir unsere Kultur möglichst zu ersetzen zu versuchen? Vielleicht ein kleines Beispiel: Heute möchten viele Menschen nicht mehr heiraten viel mehr suchen sie sich sogenannte „Lebensabschnittspartner.“ Ist unsere Kultur in die Jahre gekommen, oder vielleicht doch eher jene Menschen, die die Kultur nicht zu erhalten versuchen?  

Unsere Kirchen sind groß und leer:

Ja unsere Kirchen sind leider oftmals leer, nicht nur weil einige Menschen den Weg der katholischen Kirche nicht mittragen möchten, sondern vor allem auch weil Gott in vielen Situationen unseres Lebens oft „keinen Platz“ bekommt. In den Familien, wird oftmals nicht mehr gebetet, geschweige denn am Sonntag eine Stunde Gott gewidmet durch die Mitfeier der Hl. Messe.

Sind unsere Kirchen nicht auch deshalb leer, weil die Menschen nicht mehr nach dem Willen der Hl. Schrift sondern nach ihren eigenen Geboten leben wollen? Die 10 Gebote haben nur wenige Worte, und sagen doch so viel. Die EU-Verordnung über die Krümmung der Gurke hat unzählige Wörter, und bereichert unser Leben doch so wenig.  

Die Kirchliche Bürokratie nimmt zu:

Warum? Sind es nicht die Mitglieder der Kirche, die sich selbst so viel Bürokratie aufzwingen? Sind es nicht die Verantwortlichen in den verschiedenen Diözesen, die versuchen Müssen den Gläubigen den Gottesdienstbesuch zu ermöglichen. Auch das ist Bürokratie. Woher bekommt der Bischof Priester für das Volk, das Volk Gottes, für uns?

Unsere Rituale und Gewänder sind pompös:

Bedenken wir, dass der Gottesdienst bzw. die Hl. Messe immer zur Ehre Gottes gefeiert wird, daher ist der Gottesdienst etwas besonderes. Er hat Elemente, die prunkvoll und ausgeschmückt sind, nicht für uns sondern zur Ehre Gottes. Aber achten sollte die Kirche schon drauf, dass Gott nicht aus dem Zentrum der Messe rückt. Vor Gott sind wir alle gleich, daher müssen wir aufpassen nicht zu sagen ich gehe zur Hl. Messe weil sie (z. Bsp.) XY feiert, sondern jede Hl. Messe ist einzigartig, dennoch muss es irrelevant sein, ob die Messe von einem Priester, Bischof oder Kardinal , oder dem Diener Gottes gefeiert wird. Nach außen hin kann es sein, dass die Kirche einen falschen Eindruck vermittelt, und die Menschen sich fragen wozu der Prunk und die Gewänder, und das sonstige.

Im Film Schindlers Liste fragt sich Schindler gegen Ende, wie viele Menschen gerettet hätten werden können, wenn er auch noch sein Auto verkauft hätte?
Wandeln wir den Satz um auf die Kirche, so könnte man sich doch fragen, wie viele Menschen gerettet hätten werden können, wenn die prunkvollen Gewänder nicht angeschafft worden wären?

Ist dies eine Berechtigte Frage, steht nicht Gott im Zentrum der Hl. Messe?

Aber wenn wir die Bischöfe und die Kirche fragen, ob hier nicht Menschen gerettet hätten werden können, müssen wir zunächst bei uns selbst anfangen. Wie viele Dinge besitzen wir hier auf der Erde, die wir eigentlich nicht brauchen? Hätten wir nicht auch dieses Geld für die Armen verwenden können und sollen?

Ihr Euer Christoph Putz
Die Nächste Ausgabe der Katholischen Seite kommt Anfang Oktober.

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