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Alte Ausgaben DKS

glaube verbindetDIE KATHOLISCHE SEITE DEZEMBER 2011

Liebe Mitchristen, liebe Mitchristinnen! Liebe Leserinnen, liebe Leser!

(c)Hans Heindl/pixelio.de

Jedes Jahr freuen sich viele Menschen auf das Weihnachtsfest. Ja sogar ein Atheist kann sich auf Weihnachten freuen. Heute sehen viele Geschäftsbesitzer Weihnachten nicht mehr als Fest der Geburt Jesu. Es ist schon fast zu einem Kaufrausch – Fest geworden. So können wir bereits Anfang Oktober Lebkuchen kaufen, und viele andere „Weihnachtsartikel“. Umso wichtiger ist es, dass wir in der Zeit des Advents auf das wirklich Wesentliche besinnen. Das Fest, dass wir eben zu Weihnachten feiern. Die Geburt Jesu.

Jesus Christus wird Mensch!

Eigentlich schockiert uns diese Botschaft gar nicht mehr. Es ist für uns schon zu einer Selbstverständlichkeit geworden, doch genau das sollte nicht passieren. Gott schickt seinen einzigen Sohn auf diese Erde, um den Menschen zu zeigen, wie sie besser handeln sollen. Jesus wird ganz Mensch. Nur in puncto Sünde unterscheidet er sich von den Menschen. Es ist etwas so unendlich Großartiges. Gottes einziger Sohn wird Mensch. Er kommt zu uns und lebt mitten unter uns, bis heute.

Ist der Papst wirklich Unfehlbar ?
(Antwort von: http://www.karl-leisner-jugend.de/FAQ_Kirche.htm)

Ja, der Papst ist unfehlbar – aber nur in Glaubens- und Moralfragen. Also nicht im Lotto und auch nicht bei Günther Jauch. Und diese Unfehlbarkeit ist sehr eingeschränkt: Nicht jedes Mal, wenn der Papst vom Glauben spricht, verkündet er eine unfehlbare Lehre (ein Dogma). Sondern nur, wenn er eine bestimmte Formel benutzt. Tatsächlich hat der Papst seit 150 Jahren nur dreimal davon Gebrauch gemacht.

Christkindlmarkt

In den vergangenen Jahren verbreiten sich unzählige Weihnachtsmärkte in den verschiedensten Dörfern und, Städten. Doch hat der Weihnachtsmarkt, ins besondere der Christkindlmarkt etwas mit Weihnachten zu tun? Die Wortkombination aus Christ(us) und Markt ist ein gravierender Widerspruch. Christus ist nicht käuflich.
Wenn wir als Christen etwas Gutes tun, dann tun wir dies nicht in erster Linie, weil wir uns etwas erwarten. Viel mehr tun wir dies im Vertrauen auf Jesus Christus, der uns ein neues Gebot gegeben hat, einander zu lieben. Gerade in der Weihnachtszeit können wir, wenn wir hinsehen und helfen, den Weihnachtsfrieden und die Weihnachtsfreude in uns spüren. Eine frohe und vor allem besinnliche und ruhige Weihnachtszeit.

 


 

 

 

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