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Die Katholische Seite Februar 2014

Die Katholische Seite.bild
Liebe MitchristInnen! Liebe LeserInnen!

Nach einer längeren Pause nun wieder eine Ausgabe der Katholischen Seite. Ab jetzt übrigens wieder monatlich :)
Mit freundlichem Gruß
Christoph Putz

Religion in und mit den Medien

In letzter Zeit zeigt sich ein Bild ganz klar und deutlich. Die bösen konservativen, rückschrittlichen Kräfte gegen die guten, modernen, liberalen Mitglieder der Kirche. Dies kann man auch bei Rückblicken in das Wirken einzelner geistlicher Menschen gut erkennen. So wurde unlängst eine Dokumentation über das Wirken von Dr. Kurt Krenn gezeigt, die im Wesentlichen nur eine Aneinanderreihung schlechter Eigenschaften und Aktionen war – Eigentlich traurig, wenn man eine solche Meinungsmache voranzubringen versucht.

Man kann durchaus in einigen Punkten anderer Ansicht sein, als ein Bischof,… doch ein gewisses Maß an Neutralität sollte eine gelungene Dokumentation schon bieten. „Nie gescheut für die Lehre der Kirche auch dann einzutreten und sie zu vertreten, wenn sie nicht gleich den Applaus der öffentlichen Meinung findet“ so Kardinal Schönborn.

Die Lehre der Katholischen Kirche „eh wurscht“ es gibt ja die „Familienumfrage“

Die Familienumfrage hat klar gezeigt, dass die Menschen sich immer mehr von der Lehrmeinung der katholischen Lehrmeinung abwenden. Viele Menschen können mit vielen Punkten nichts oder nur kaum etwas anfangen – Aber warum eigentlich?

Ist hier in vielen Bereichen nicht auch die Gesellschaft Schuld weil man sich fürchten muss in einzelnen Bereichen die Dinge beim Namen zu nennen? Die „Gender-Ideologie“ wäre so ein Kapitel.

Doch wie viel Spielraum gibt es zwischen der Lehre der katholischen Kirche, und der Lebensrealität der Menschen? Ist alles was gegen die Lehre der katholischen Kirche abweicht als Sünde zu verstehen? – Dann dürfte das Ergebnis der Familienumfrage so nicht sein, und wenn es anders wäre, wäre es dann erst recht eine Sünde im Sinne einer Lüge, da das ja dann der Realität nicht entsprechen würde?

Ich gehe davon aus, dass wir uns keine übergroßen Sorgen machen müssen, um die gültige Lehre der katholischen Kirche, aber die Kirche muss sich in einzelnen Punkten genauestens mit der Hl. Schrift befassen, um daraus dann auch neue Erkenntnisse gewinnen zu können; denn was liegt dem Katechismus zu Grunde?  Ein einziges Wort: Die Bibel.

Richtet nicht damit Ihr nicht gerichtet werdet. Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden (Mt7,1-2a)

Nun noch ein Schlussgedanke: Nehmen wir uns diesen Satz als Grundlage für unsere Handlungsweise und auch als Denkanstoß. Es ist immer wieder eine große Herausforderung!

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