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Die Katholische Seite Februar/März 2013

Guter Gott!
Wir bitten Dich, sende der Welt einen Guten Hirten.
Wir beten für Benedikt XVI dass Gott ihm einen Ruhigen Lebensabend gibt.
Wir beten für alle Kardinäle, die die schwierige Aaufgabe haben einen guten Nachfolger zu finden.
Wir bitten Dich Guter Gott erhöre unsere Bitten.

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben an den, der von den Toten auferstanden ist! Liebe Leserinnen und liebe Leser!

Wenn ein Papst zurücktritt, dann ist dies ein sehr seltenes Ereignis, und hat sicherlich auch sie, euch verwundert. Papst Benedikt war (ist) obwohl er dem Papst Johannes Paul II sehr nahe stand, doch ganz anders gewesen. War Johannes Paul II eher ein großer Papst, der vieles in seiner Amtszeit bewirkt hat, Benedikt XVI ein, wie er es selber gesagt hat, einfacher Arbeiter im Weinberg des Herren. Benedikt XVI hat auch einige großartige Dinge vollbracht, allerdings dürfen wir die Schattenseiten auch nicht aus den Augen verlieren. Benedikt XVI hat ohne Zweifel versucht eine „Entweltlichung“ der Kirche voranzutreiben, und das ist nicht unbedingt schlecht gewesen, denn eine Kirche darf sich niemals der politischen Weltmeinung anpassen. Gottes Gesetze, Gottes Gebote gehen immer vor. Auch wenn wir manchmal den Eindruck hatten, sein Ziel lag vor dem zweiten Vatikanum, zum Beispiel die Annäherungsversuche der Piusbruderschaft, umstrittene Bischofsernennungen, so war er dennoch ein einfacher Arbeiter im Weinberg des Herren, der sich um die Kirche sorgen gemacht hat. Seine Amtszeit war auch durchzogen von verschiedensten Krisen. Das Schiff der Kirche im Sturm der Zeit gerade zu halten ist eine große Herausforderung.

Eine große Herausforderung wird auf den zukünftigen Papst zukommen. Er wird darauf achten müssen, dass er sich nicht durch den Druck von den Medien der Welt (bzw. auch der kirchlichen Medien) aus dem Amt jagen lässt. Es ist garantiert nicht einfach jetzt Papst zu werden. bzw. das Amt gut auszuüben. Beten wir dafür, dass Gott den richtigen Kardinal erwählt als Hirten der Gemeinde. beten wir dafür, dass in Wien die Diözesanreform von einem erfahrenen Kardinal fortgesetzt wird (bevorzugen würde ich, dass diese Aufgabe Kard. Schönborn fortführt, die er gut begonnen hat).
Kardinal Schönborn ist sicherlich ein Gewinn für die Erzdiözese Wien, auch wenn ich manche Fragen z.Bsp. Votivkirche anders sehe als er.

Es ist manchmal ganz interessant wenn man auf Facebook die Meinungen einzelner Leute liest; Warum wird nicht ein einfacher Katholik (ein Laie, also ein nicht Priester) Papst ,… ? Die gesamten Fragen schwimmen ungefähr auf dieser Wellenlinie 😉 .  Ich möchte versuchen darauf eine einfache Antwort zu geben.

Das Papstamt ist ein wichtiges Amt in der kath. Kirche, da es in der Nachfolge des Apostels Petrus (der Fels) seine Aufgabe ist, die Kirche als Hirte der Menschen gut zu leiten. Diese Herausforderung wir wohl gerne unterschätzt denn man sieht immer nur die Sonnenseiten jenes Amtes.

Als Papst hat man viel weniger Zeit sich um die einzelnen Menschen zu kümmern, als es z. Bsp. ein Kardinal tun kann.

Lassen wir diese Aufgabe doch denen, die mit leiten von … (einem Bistum, einem Land (Vors. der Bischofskonferenz), einem Bereich der kath. Kirche ) vertraut sind. Diese Menschen haben die meiste Erfahrung und können somit das Beste für die Kirche erzielen. Unsere Aufgabe muss bzw. soll es sein für diese(n) Mensch(en) zu beten, der diese schwierige Aufgabe erfüllen muss.
Ein Leben im Vatikan als höchster Hirte der Kirche heißt für den betroffenen ja auch, dass er eine ganz wichtige Sache nicht mehr hat, die Freiheit zu sagen: Ich gehe jetzt mal an die frische Luft (=Sicherheitsvorkehrungen,…), ich reise privat nach… .

Beten wir intensiv um einen guten folgenden Papst.

Ihr/Euer
Christoph Putz

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