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Die Katholische Seite Jänner 2015

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Guter Gott!
Wie oft rufen wir zu Dir in unseren Ängsten Sorgen und Nöten.
Gib uns die nötige Kraft und Ausdauer Deine Worte und Werke auch in unser eigenes Leben zu übernehmen.
Amen.

 

 

Die Botschaft Gottes zu verkünden ist zunächst die Aufgabe der Diakone, Priester, Seelsorger und vieler anderer. So könnte man meinen, dass wir uns zurückziehen können, und „die anderen“ reden lassen sollen. Doch schauen wir zunächst noch einmal genauer auf die Botschaft hin.
„Kehrt um“ so könnte man die Worte aus der Hl. Schrift betiteln, die in der Messe vom 3. So im JK (dieses Wochenende) verbreitet werden.

In unserer heutigen oftmals schnelllebigen Zeit geht ein Wechsel sehr rasch voran. Man ändert hier etwas oder dort. Stimmt diesem oder Jenem nicht mehr zu. Die persönlichen Überzeugungen können sich verändern. Vorschriften, die möchte sowieso niemand denn die Vorschriften schränken nur ein. Alles geht in eine Richtung: Freiheit. Jeder möchte die unbegrenzte Freiheit.

Doch wohin führt diese unbegrenzte Freiheit? Führt ein Zusammenleben ohne Grenzen nicht direkt in das Verderben? Mir ist hier ein Satz besonders in Erinnerung. Die Freiheit eines Menschen endet dort, wo die des nächsten beginnt.

Wo erstellen wir diesen Punkt an dem die Freiheit beginnt? Ist alles was in unserer Welt passiert immer mit der Freiheit zu argumentieren, oder bräuchte es hier nicht wieder so etwas wie eine Umkehr.

Es gibt in unserer Zeit auch Menschen, die eine Fähigkeit besitzen Menschen den Glauben wieder nahe zu bringen bzw. die versuchen Personen, die der Kirche fern stehen, Gott anzuvertrauen.

Doch sollen wir uns hier wirklich zurückziehen und jene Leute die das vermutlich besser können reden lassen? In Markus 16,15 heißt es: „Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ Hier ist die Rede von allen Jüngern, die das miterlebten. Doch eine Botschaft kann sich nur verbreiten, wenn die, denen es erzählt wurde, diese Botschaft ebenfalls verbreiten. Und so ist es auch der Auftrag Gottes an uns seine Botschaft unter den Menschen zu verbreiten. Manchmal gelingt es uns besser und manchmal schlechter. Aber letzten Endes muss sich der Mensch für Gottes Botschaft öffnen um davon ergriffen zu werden.

Kritisieren ist immer leichter als selbst tun. Die Gemeinschaft der Kirche ist genau so bunt wie das Leben. Und es gibt viele Menschen die ihren eigenen Weg versuchen Gottes Botschaft unter die Menschen zu bringen.

Ich denke hier z. Bsp.

– an den Dompfarrer von Wien, Toni Faber, der auch durch seine Aktionen Aufmerksamkeit und Kritik anzieht.

– an Gerhard Maria Wagner, der durch seine Predigten und Äußerungen immer wieder auffällt.

– an den Mönch, der im Bierkeller auf die Menschen zugeht bzw. die Leute zu ihm kommen können.

– an den einfachen Dorfpfarrer, der für die ihm anvertrauten Menschen da ist.

– an den einen Seelsorger, der immer dann da ist, wenn man ihn braucht.

– an den 70 jahre alten P. Anselm Grün, der noch immer durch seine Bücher versucht Menschen Gott näher zu bringen.

– und an viele andere.

– an unseren Bischof von Rom. (der wohl die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht)

Es gibt sicher einige die ich hier vergessen habe, oder die man noch ergänzen könnte.

Sie alle haben eines Gemeinsam, dass uns mit Ihnen verbindet. Den Glauben an Gott, und seine Botschaft für die Menschen.

 

Wenn wer von Euch/Ihnen mehr über P. Anselm Grün erfahren möchte, lesen möchte,… darf ich auf die Seite von vivat.de verweisen: http://www.vivat.de/anselm-gruen/ (für den Inhalt dort ist St. Benno Buch und Zeitschriften Verlagsgesellschaft mbH zuständig).

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Bis zum nächsten Mal

Christoph Putz

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