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Liebe Mitchristen, liebe Mitchristinnen! Liebe Leser, liebe Leserinnen!
Wer ist das eigentlich, der Hl. Geist? Der Heilige Geist ist sicherlich kein Gespenst, welches von den „Geisterjägern“ gefunden werden kann, weil es sich nicht um einen Geist in dieser Bedeutung handelt. Der Heilige Geist kann jedoch den Menschen zum Leuchten und Strahlen für Gott bewegen. Wie können wir den Hl. Geist erkennen als Menschen bzw. wovon berichtet uns die Bibel? Im Wesentlichen gibt es drei Formen. Die weiße Taube, ein Brausen (Sturm) und im brennenden Dornbusch. Auch sollte im Zusammenhang mit dem Hl. Geist das Wort „Dreifaltigkeit“ – Also Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist fallen.
Der Heilige Geist ist gerade jetzt zu Pfingsten von großer Bedeutung. Das Sakrament der Firmung wird in vielen Pfarren am Pfingstsonntag vom Bischof oder einem beauftragten Priester gespendet. Durch die Firmung sollen die (meist jungen) ChristInnen bewusst ihre Entscheidung für den Glauben bekräftigen, und in der Öffentlichkeit Zeugnis dafür ablegen.
Leider gibt es auch junge Menschen die dieses Sakrament (= dient zur Stärkung der Verbundenheit zwischen Gott und den Menschen) „empfangen“ weil es halt die Großeltern wollen, oder weil es eben „dazugehört“ wie der Tanzunterricht oder sonstige „Freizeitaktivitäten.“ Wozu möchte jemand das Sakrament der Firmung empfangen, wenn er zuvor so gut wie nie in einer Hl. Messe war (ev. Schulgottesdienste,(!) bei denen teilweise sogar einzelne Religionslehrer nicht teilnehmen (!!!), und Weihnachten sowie Ostern). Und auch danach nicht mehr regelmäßig kommt?
Aber Gott sei Dank gibt es auch solche, die gerne in die Kirche kommen für Gott. Jeder weiß sicherlich dass man nicht wegen dem Pfarrer in die Kirche geht, sondern wegen Gott. Wenn man sich allerdings in einer Pfarre nur mehr über die Aktionen des Pfarrers ärgert, geht wohl der Sinn der Hl. Messe vorbei.
Hoffen wir, dass Gott die Kirche in dieser schwierigen Zeit in die richtige Richtung leiten möge.
Ihr/Euer
Christoph Putz
Buddhismus, der Dalai Lama und die katholische Kirche
„Seine Heiligkeit“ der Dalai Lama ist in sich selbst ein Widerspruch. Wie kann jemand mit Seine Heiligkeit angesprochen werden, der selbst Atheist ist? Eine religiöse Autorität kann der Dalai Lama für den Weihbischof Andreas Laun nicht sein, wie man in seinem Artikel auf kath.net nachlesen kann. (http://kath.net/detail.php?id=36669).
Christ und gleichzeitig Buddhist – Ist irgendwie in einer Zwickmühle. Einerseits „glaubt“ er an die Wiedergeburt im Buddhismus (Wiedergeburt gibt es für Christen auf der Erde nicht!) und andererseits glaubt er dem Buddhismus zufolge an den erlösenden Zustand „das Nirvana“ also das Nichts. Als Christ sollte er eigentlich an eine Auferstehung von den toten Glauben. Der Buddhismus kennt zudem keinen Gott.
Ein „spiritueller Führer“ so wurde er vom Staatsfernsehen bezeichnet – Aber wer wundert sich über solch eine Aussage noch?
Der Dalai Lama besuchte auch die Pfingstmesse im Wr. Stephansdom, aber muss es sein, dass dieser sich im Altarbereich aufhält? Nun ja Jesus hat auch mit allen an einem Tisch gegessen und getrunken.
Die Pfarrgemeinderatswahlen
Dass es nach Wahlen hier und dort Unzufriedenheit gibt, ist prinzipiell nichts Neues oder Aufregendes. Das Medientheater, das um gewisse Pfarrgemeinderatswahlen z. B. Stützenhofen (mittlerweile kennt man diese Pfarre selbst im hintersten Winkel unseres Landes), ist allerdings dennoch übertrieben. Die Wichtigkeit des Pfarrgemeinderates in Stützenhofen ist genauso wichtig wie die Pfarrgemeinderatswahl in jeder anderen Pfarrkirche. Nicht weniger und nicht mehr.
In den letzten Tagen konnte man, wen man auf Websites wie (kath.net, kreuz.net, oder gloria.tv) Nachrichten gelesen hat auch etwas über die Pfarrgemeinderatswahl in der Pfarre Penzing lesen. Auch diese PGR Wahl ist von derselben Bedeutung wie in jeder anderen Pfarre.
Aber was macht diese beiden Fälle so interessant? In Stützenhofen ist es der homosexuell empfindende PGR Rat, und in der Pfarre Penzing ist es der Pfarrer, der einzelne Kandidaten (3) einfach nicht haben möchte, weil sie seiner Meinung nach, für eine Kandidatur aus gewissen Gesichtspunkten (Nein es handelt sich nicht um sexuelle Andersartigkeiten oder Ähnliches) nicht geeignet sind.
So kann es eigentlich auch niemanden mehr erstaunen, wenn diese Pfarrkirche immer leerer und leerer werden, und die Menschen „auswandern“ in Gemeinden, wo sie sich auch aktiv beteiligen können. So sind einige ehemalige PGR-Räte jetzt in anderen Pfarren Pfargemeinderäte, da ist es anscheinend kein Problem.
In Penzing wurde die PGR Wahl annuliert durch Kard. Schönborn (selbstverständlich hat der Pfarrer von Penzing gleich Rekurs in Rom eingelegt – ist das wichtiger als die Seelsorge um die Menschen ???) – wer möchte, kann sich auch den 4 Seiten langen Brief durchlesen (www.pfarre-penzing.at), und ein entbehrlicher Kommentar für die Wiederholung der PGR Wahl und Kandidaten wurde auch noch von dem zuständigen Pfarrer veröffentlicht.
„Oder soll ich gleich einen Termin zum Mittagessen bei Eminenz für diese Person erbitten, da mir als Pfarrer eine derartige Beurteilung nicht erlaubt wird?“ (nachzulesen auf http://kath.net/detail.php?id=36631).
Und zum Titel des Kommentars (Stützenhofen ist immer und überall) : Nein Stützenhofen ist nicht überall und auch nicht immer.
Auch Priester sollten eine gewisse Probezeit in einer Pfarre eingesetzt werden, um zu sehen ob diese auch menschlich gesehen fähig sind als Hirte der Gemeinde, und nicht als Chef der Gemeinde zu handeln und zu entscheiden.
Heiliger Geist, komm wirke unter uns.
Die Lange Nacht der Kirchen
Auch Heuer gibt es wieder die Lange Nacht der Kirchen. Ich bin jedes Jahr erfreut über einige Angebote (nachzulesen auf der Homepage www.langenachtderkirchen.at ) oder auch im Programmheft. Es erschüttert mich immer wieder, was mit dem Stephansdom passiert. Eine „Lichtinstallation“ gehört nicht in eine Kirche oder auf eine Kirche, weil diese kein Kino sein kann. Aber gottseidank gibt es auch wirklich gute Angebote, Zeit müsste man halt haben =)
© der Artikel by Christoph Putz / Die Katholische Seite, sofern nicht anders angegeben
Die Bilder stammen von www.pixelio.de sowie von www.langenachtderkirchen.at
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